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52223 Stolberg – Büsbach

Prothesen

Kombinierte Prothese

Diese Technologie wird dann eingesetzt, wenn noch ein Restbestand an eigenen Zähnen vorhanden ist, aber keine Möglichkeit mehr besteht, einen fest einzuzementierenden Zahnersatz (Brücke) einzugliedern.

Klammerloser Zahnersatz, der nur durch mehrere sogenannte Teleskope sicher gehalten wird. Hoher Tragekomfort, da klammerlos und mit graziler Gaumenplatte.


Total-Prothese

Eine Prothese ist ein herausnehmbarer Zahnersatz (im Gegensatz zu Kronen und Brücken – festsitzender Zahnersatz)

Sie müssen mehrmals täglich aus dem Mund genommen und gereinigt werden.

Sie kommen in der Regel zur Anwendung wenn die noch vorhandenen Zähne (und eventuelle Implantate) nicht ausreichen um den Kaudruck alleine zu tragen, oder ungünstig stehen.

Prothesen leiten den Kaudruck nicht nur auf die Zähne sondern auch auf die Mundschleimhaut weiter, wodurch dann genügend Stabilität gegeben ist.

Die Möglichkeiten von Prothesenversorgungen reichen von einfachen schnell herzustellenden Klammerpothesen als Übergangs- oder Sofortersatz (Interims- bzw. Immediat-Prothesen) über permanente Klammerprothesen bis hin zu Geschiebe- und Doppelkronenprothesen. (unterschieden jeweils nach der Art der Verankerung an der Restbezahnung).


Geschiebe-Prothese

An überkronten Zähnen lassen sich sogenannte Geschiebe anbringen, die sehr präzise, unsichtbar und sicher die ersetzten Zähne mit den natürlichen Zähnen verankern.

Diese Zähne werden dazu beschliffen und mit miteinder verblockten Kronen versorgt.
An diesem Kronenblock wird das eine Teil des Geschiebes angebracht, das Gegenstück sitzt an der herausnehmbaren Prothese.
Es gab und gibt eine Vielzahl verschiedener Geschiebearten, heute verwendet man meist Präzisionsgeschiebe mit austauschbaren Kunststoffhülsen.

Diese haben den grossen Vorteil, dass sie erneuert werden können, wenn der Halt der Prothese einmal nachlässt.

Kombinierte Prothese mit Metallkeramikbrücke und T-Geschiebemit palantial gefrästen Lagern und Schubverteilungsarmen

Vorteile:

Sehr gute Ästhetik möglich (vgl. doppelte Kronen Teleskopprothese).
Sehr guter Halt.
Bei modernen Geschieben kann mit neuen Hülsen der Halt wieder hergestellt werden.

Nachteile:

Viele Geschiebearten sind nicht aktivierbar, wenn der Halt einmal nachlässt
Wird ein Zahn im Kronenblock gezogen, muss die ganze Versorgung erneuert werde. Teuer.


Teleskop-Prothese

Sie ist die ästhetisch anspruchsvollere und komfortablere Alternative zur Klammerprothese. Die verbliebenen Zähne werden mit sog. Doppelkronen (Teleskopkronen) versorgt, die als Befestigungsgrundlage für den daraufgesetzten Modellguß dienen. Die erste Krone wird auf den Zahn gesetzt, die zweite Krone sitzt in der Prothese und wird beim Einsetzen über die erste Krone geschoben. Ästhetisch unbefriedigende Klammern aus Metall sind dabei nicht zu sehen.

Sie ersetzt jeweils im Ober- oder Unterkiefer die komplett fehlende Zahnreihe. Im Vergleich zu anderen Ersatzformen, vor allem im Vergleich mit Implantaten ist der Halt dieser Prothesen jedoch sehr gering.

Das Außenteleskop

Das Außenteleskop ist nach außen sichtbar und kann mit zahnfarbenem Kunststoff verblendet werden. Das Innenteleskop bleibt dagegen unter dem Außenteleskop versteckt. Es ist nur zu sehen, wenn man die Teleskopprothese zum Zähneputzen oder Abspülen herausnimmt. Das Innenteleskop wird nicht verblendet.

Das Außenteleskop passt genau über das Innenteleskop. Ungefähr so, als ob man einen großen Fingerhut über einen kleinen Fingerhut stülpt. Daher der Name „Teleskop“ – wie bei den alten ausziehbaren Fernrohren.

Zwischen Innenteleskop und Außenteleskop besteht eine Reibe-Passung. Sie lassen sich nur mit einer gewissen Kraft ineinander schieben und wieder auseinander ziehen.

Vorteile:

Die Teleskopprothese wird durch die Teleskopkronen sicher gehalten und bietet dadurch einen hohen Tragekomfort. Oft reicht es aus, eine nur sehr grazile oder skelettierte Gaumenplatte zu fertigen. Bei einer günstigen Anordnung und einem guten Zustand der Restbezahnung kann eventuell im Oberkiefer ganz auf eine Gaumenplatte verzichtet werden. Die ästhetischen Ergebnisse sind besser als bei anderen Teilprothesen, da keine Klammern sichtbar sind. Auch kann eine derartige Teilprothese bei weiterem Zahnverlust oft ohne Probleme erweitert werden.

Nachteile:

Der erhöhte Platzbedarf für die Doppelkronen und die Kunststoffverblendung (sie muss wegen der Transparenz dicker sein als eine vergleichbare Keramikverblendung) schaffen bei kleineren Zähnen im Frontzahnbereich häufig erhebliche kosmetische Probleme, die eventuell gewisse ästhetische Abstriche erfordern. Das Verblendmaterial Kunststoff ist in der Farbgebung bei weitem nicht so transparent und farbstabil wie bei Keramikverblendungen.